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Radiosynoviorthese (RSO):

Herr Zahedi untersucht die Schulter eines Patienten 

Fachbereich Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin, Physikalische Therapie

Die Radiosynoviorthese (RSO) ist eine spezielle Therapieform, die an nahezu sämtlichen großen und auch kleinen Gelenken des Körpers durchgeführt werden kann, wenn eine chronische Entzündung im Gelenk besteht, die durch andere Maßnahmen wie z.B. entzündungshemmende Präparate, die eingenommen werden, oder Injektionen nicht behandelbar ist. Eine solche Entzündung wird z.B. häufig durch ausgeprägte Verschleißveränderungen aber auch rheumatische Erkrankungen verursacht. Es kommt dann regelmäßig zu Gelenkergüssen bzw. stärkeren Schleimhautschwellungen des Gelenkes. Oft sind mehrfach Gelenkpunktionen zur Entfernung eines Gelenkergusses vorausgegangen. Die RSO kann nur beim speziell dafür ausgebildeten und apparativ ausgerüsteten Radiologen bzw. Nuklearmediziner durchgeführt werden. Durch den Nuklearmediziner wird nach entsprechender Voruntersuchung des Gelenkes ein Medikament in das Gelenk injiziert, welches die Entzündung des Gelenkes nach 1 bis 3 Behandlungen in den meisten Fällen wirksam unterbindet. Dies führt zur Funktionsverbesserung, Schmerzreduzierung oder Schmerzfreiheit. Auch die Neigung zur Bildung eines Gelenkergusses lässt nach oder verschwindet vollständig. Die Durchführung einer solchen Therapie ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Ob eine solche Behandlung möglich und sinnvoll ist, kann am besten durch den Facharzt für Orthopädie beurteilt werden. Wir stellen fest, ob eine RSO zur Behandlung in Frage kommt und führen die RSO in Zusammenarbeit mit unseren Partnerärzten für Nuklearmedizin durch.

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